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Das zweite Oneshot LARP in den magischen 20er
Spielleitung: Britta, Cathrin, Kristina, Jana und Marie-Noëlle

Moderator: JWA Spielleitung

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Beitragvon Krissi » Mo 14. Jan 2019, 21:10

Wie hat es euch gefallen? Was hat gut funktioniert? Was kann man verbessern?

Wir freuen uns über euren Input! :-)

Edit: Feedback ist wie ein Geschenk. Das nimmt man an und diskutiert es nicht weg. Deshalb werden wir uns hier nicht erklären, warum wir was wie gemacht haben oder was vielleicht durch ein Versehen nicht gelaufen ist, sondern ziehen unsere Schlüsse aus eurem Feedback. Wenn ihr trotzdem wissen wollt, warum wir uns für einige Dinge entschieden haben usw, sprecht uns gerne noch woanders drauf an.
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Re: Feedback

Beitragvon Jens N. » Mo 14. Jan 2019, 22:33

Liebe SL,

Vielen Dank für das tolle Spiel! Es war grossartig, wieviel Vorarbeit und Detailverliebtheit ihr in Ausstattung und kulturellen Hintergrund gesteckt habt. Ich freue mich über epische, zeittypische Zitate. Man denkt: Boah wie toll ist das denn, dass die das mit eingebaut haben! Das ganze setting hatte was von Thomas Manns Zauberberg. Da war Shakespeares the play within the play. Und Aufbruchslitteratur wie Dadaismus und die Wedelschen Ergüsse. Das Phantasium hätte auch aus Metropolis stammen können. (ûbrigens eine tolle Idee, um den einzelnen Charakteren ihre Visionen zukommen zu lassen. Es war toll, dass die Maschine kompliziert zu bedienen war.)

Diesesmal haben die Verknüpfungen der Charaktere im Vorfeld gefehlt. Das fand ich schade. Auf diese Weise kamen die drei politischen Richtungen nicht so recht als Mannschaften zusammen. Das wurde aber durch das wirklich gute Eingehen auf die eingereichten individuellen Charaktergeschichten teilweise mehr als wettgemacht.

Ich würde mir wünschen, dass die Einleitung ins Spiel gestrafft worden wäre anstatt sie noch zu verlängern. Die meisten haben die Regeln im Vorfeld gelesen und sind erfahrene Rollenspieler, denen man nicht immer wieder alles erklären muss. Gegen Verspätung am Anfang könnte man vielleicht eine Art Notfall-intime planen. Z.B. dass man sich die Leute schon mal mit einem Tanztee oder einer Filmvorführung in der Grossen Halle aufwärmen lässt.
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Re: Feedback

Beitragvon Ludwig » Sa 19. Jan 2019, 22:57

Huhu!

Ich will's eher ganz knapp halten und lediglich die Dinge ansprechen, die mir ins Auge fielen - ihr könnte natürlich davon ausgehen, daß alles andere total okay war :)

PRO:
- Das Fantasium. Habe zwar selbst nicht bedient, war aber dabei, und es war wirklich toll anzusehen, wie sehr alles auch einfach "funktionierte"

- Die "Fantasien". Auch wenn mich meine anfangs sehr verwirrt hatte, war es schönes Spiel, auch wenn man es bei den anderen anschaute.

- Das grundsätzliche Setting. Ich war etwas skeptisch, aber insgesamt wirkte das Sanatorium in sich völlig stimmig. Das gefiel mir sehr.

- Das Theaterstück. Großartig. Und so perfekt für meinen Charakter. Ganz großes Ki...ähm...Theater.

CONTRA:
- Verknüpfungen - da hätte es mehr gebraucht. Das sage ich zwar als jemand, dem eine Verknüpfung abgesprungen ist, aber es wäre so oder so gut gewesen, wenn man gleich ein bisschen mehr Hintergrund mit anderen Personen hätte. Je mehr vernetzt, desto mehr machen Ausfälle auch nichts aus, und je schneller ist man im Spiel drin, finde ich zumindest.

- Damit zusammenhängend: Bitte, bitte, bitte, veröffentlicht eine Möglichkeit, mit anderen Spielern vorab in Kontakt zu treten. Man könnte so *so viel mehr* aus den vorhandenen Verknüpfungen machen. Damit meine ich eine Liste, in der steht: OT-Name, IT-Name, Gruppenzugehörigkeit, ggf. Forenname, ggf. Email, ggf. Facebook. Das kann man ja gerne opt-out machen, aber selbst wenn 2 Leute eben keine Email-Adresse oder ähnliches öffentlich wollen, haben immer noch 48 andere Spieler die Möglichkeit zum Kontakt. So oder so würde die auch nicht im Forum stehen, sondern nur an Spieler per E-Mail gehen.
Der Plot zwischen mir und Lila z.B. hätte nochmal etwas "runder" laufen können, wenn wir die Spielerin ihrer Tante vorab hätten sagen können, was sie genau von uns weiß. Sowas kann man eben nicht gut bei einem Zufallstreffen im Flur 30 min vor Spielstart tun.

- Die Spiegelteile/Erinnerungen: Das hat mich tatsächlich geärgert. Viele Leute haben sehr lange drangesessen um das "Rätsel" um diese Dinger zu lösen, wo einfach keines war. Man kann eben nicht den Spielern einen Haufen "Puzzleteile" mit "Codewörtern" in die Hand geben, und dann erwarten, daß sie nicht versuchen, das Puzzle zusammenzusetzen oder den Code zu entschlüsseln. Wenn es die Idee der Orga war, uns hier komplett in die Irre zu führen, nur um Zeit zu schinden - sorry, aber das ist schlechtes Design. Wenn nicht - da hätte man wirklich mal irgendwann gegensteuern müssen. Eine gute Gelegenheit wären die beiden(!) Male gewesen, zu denen bereits einzelne Teile an den Spiegel gedrückt wurden. Da hätte man einfach anzeigen können, daß *irgendwas* passiert, und als Spieler hätte man da gewußt, daß es wohl wirklich nur darum geht, die Dinger zu sammeln.

Eine gute Faustregel hier ist eben - wenn man ein Puzzle oder Rätsel für Spieler herstellt, um Himmels willen nie irgendwelche unnötigen Designelemente zu verbauen. Menschen suchen immer nach Mustern in allem. Im Falle der Erinnerungen hätte das für mich gehießen: Weg mit allen Worten darauf, und alle Scherben in mehr oder weniger der exakt gleichen Form halten. ODER eben wirklich die Scherben so gestalten, daß man sie zusammenpuzzeln kann, ODER den Worten eine Bedeutung geben (z.B. in die richtige zeitliche Reihenfolge bringen). Oder eben beides kombiniert. Ich glaube, das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben, wäre deutlich größer gewesen, hätte man da z.B: eine Spiegelscheibe zusammensetzen müssen, und dabei die "letzten Gedanken" von Faust laut aussprechen müssen.
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Re: Feedback

Beitragvon Judy Jefford » Do 14. Feb 2019, 14:14

So, ich habs Cathrin versprochen und außerdem mache ich es immer, also kommt hier mein seeeeehr verspätetes Feedback inkl. Danksagung:

Die Danksagung mache ich diesmal kurz:

Vielen Dank an die SL für unermüdlichen Einsatz! Ich weiß das unglaublich zu schätzen, dass ihr immer da wart und uns "doofen" Spielern in jeder Situation geholfen und beigestanden habt, wenn wir euch gebraucht haben. :)

Danke an die tollen NSCs, die sich zum Teil echt ein Bein ausgerissen haben um alles am Laufen zu halten - ihr habt das echt toll gemacht - vielen Dank!

Danke an alle meine Mitspieler! Durch eure großartigen Fluchschäden und Hintergründe war das Wochenende so bunt und ich hatte so viel Lust daran die Geschichte von jedem einzelnen von euch kennen zu lernen - wirklich toll. <3 Es hat mir extrem viel Spaß gemacht mit euch allen zu spielen.

Dann zum Feedback:

Die Con hatte viele großartige Momente und ganz viele tolle einzelne Szenen, die mir jeweils sehr viel Spaß gemacht haben. Leider hat mir das große Ganze ein wenig gefehlt. Ja, es lief alles zusammen, aber wo war das Ende? Wo war der Knall? Ich hatte das Gefühl, dass versucht wurde zu viel Plot (der wirklich wirklich toll war), in zu kurzer Zeit umzusetzen. Das Material hätte gelangt um eine ganze Kampagne zu füllen und ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass das das erste Spiel in einer langen Reihe war, in dem wir nur die Spitzen der vielen Eisberge gesehen haben. Als Auftakt einer Kampagne hätte ich es also großartig gefunden, als Einzelspiel fand ich es somit ein bisschen zu unrund und zu offen.

Das mit dem Verknüpfen der Hintergründe wurde schon gesagt. Das hat mir auch gefehlt. Hätte meine Figur zumindest eine Person dort gekannt, vielleicht schon mal mit ihr gehandelt oder geforscht, dann hätte ich zumindest jemanden gehabt, mit dem ich direkt in Kontakt hätte treten können. Nun gut, ihr kennt mich und somit war das jetzt wirklich nicht das größte Drama - ich hab mich einfach mit den anderen zusammengetan. Aber ich kann die anderen, die der Meinung sind, sehr gut verstehen.

Zum Thema Ausrüstung und Zauberstäbe: Ähm ja... Ich habe mir im Vorfeld echt extrem viel Arbeit gemacht und relativ viel Geld reingesteckt und dass ich dann das ganze Wochenende eigentlich nichts von meinen Sachen nutzen konnte, war ziemlich doof. Ich mein ja, ich hätte es mir selbst besorgen können - dafür hatte ich mehrere Möglichkeiten - das weiß ich. Das Problem war, dass der Charakter so nicht angelegt war. Hätte ich gewusst, dass uns die Sachen direkt abgenommen werden, dann hätte ich mir nicht so viel Aufwand gemacht. Das war halt viel Stress, den ich hätte vermeiden können. In Zukunft wäre es also cool, wenn vorher kurz gesagt wird: Ok, hört zu, ihr bekommt erst mal alles abgenommen, könnt es euch aber wieder erspielen. Dann könnte man sich das schon selbst ausrechnen, ob der Charakter sowas macht oder ob es sich überhaupt nicht lohnt viel zu basteln vorher...
Ansonsten fand ich das eigentlich ziemlich cool mal so ganz ohne Zauberstab zu spielen. Ich habe noch nie so wenig gezaubert auf einer HP-Con und es hat geholfen sich unsicher und abhängig zu fühlen. Von daher: Ich fands echt cool, aber in der Vorbereitung hätte ein kleiner Hinweis sehr viel Stress für mich gespart.

Ich hatte das Gefühl, dass es teilweise drunter und drüber ging, vor allem als es darum ging, dass die Probleme behoben werden sollten (im Zusammenhang mit den Spiegelscherben und den Einzeltherapien). Es war zu viel auf einmal passiert und die NSC's und SCs, die Heilpersonal waren, waren glaube ich teilweise überfordert und wussten selbst nicht so recht, was sie machen sollten und in Bezug auf die SCs - durften. Ich denke sie haben es großartig gelöst und es hat letzten Endes auch viel Spaß gemacht, aber ich denke das mit den Spielern als Personal war insgesamt eine schwierige Sache.

Das leitet mich zu zwei weiteren Punkten: Zeit/Plotverteilung und Eingehen auf persönlichen Plot.

Dadurch, dass die SC-Heiler keine Hintergründe hatten, konnten sie nicht wirklich auf unsere Hintergründe und Probleme eingehen. Das war schade, denn es hätte glaube ich viel cooles Spiel generiert, denn die Fluchschäden der Spieler waren echt der Knaller! Außerdem wussten sie oft nicht, ob sie Dinge dürfen oder nicht und man musste warten. Als mein Charakter, der sich an Regeln und Ansagen vom Personal gehalten hat, war das teilweise echt nervig und langweilig. Unter anderem, als ich vier Stunden darauf gewartet hatte, bis ein Heiler-SC die Info bekommen hatte, die er brauchte und der NSC, der mitbeteiligt war, Zeit hatte. Das war der Moment, wo ich überlegt habe völlig aus dem Charakter auszubrechen. Es war ein echter Zwiespalt und hat mich in dem Moment tierisch genervt.

Die Plotverteilung kam mir persönlich sehr gestopft vor an manchen Stellen und dann war wieder nichts. Das hatte glaube ich viel mit den Visionen zu tun. Ich liebe Visionen und die waren auch echt teilweise meine Highlights beim Spiel, aber es war organisatorisch glaube ich echt schwer hinzubekommen. Dadurch, dass so viel gewartet werden musste, sind viele Leute glaube ich früh ins Bett, was extrem schade war, denn wir, die noch wach waren oder uns krampfhaft versucht haben wach zu halten indem wir irgendwelche Rätsel lösen, haben uns gelangweilt. Dadurch, dass Samstag nachts nicht mehr wirklich was passiert ist, außer Visionen, war dann alles auf Sonntag Vormittag gefallen. Es war zu viel und nicht zu schaffen. Extrem schade. Vor allem war das mit den Einzeltherapien so. Die waren sehr geil, aber die NSCs kamen ja fast gar nicht mehr hinterher... Hätte man damit schon Samstags Nachmittags angefangen und das bis Abends/Nachts weitergemacht, wäre das weniger stressig gewesen und hätte noch tolles Spiel generieren können.

In dem Zusammenhang hatte ich z.B. eine genial tolle Szene mit Marleen. Unsere "Lösung" von Friedas Fall, nämlich dass der König in ihr drin steckt, war echt cool und hätten wir noch mehr Zeit gehabt, hätte man da echt noch was draus machen können. Gäbe es noch ein zweites Spiel in dem Universum - ich würde es so gerne ausspielen. Aber da sind wir wieder beim ersten Punkt - zu viel passiert, zu wenig Zeit.

Die Drama-Level: Ja, nun ja. Ich hätte das höchste einchecken müssen... Und ein paar anderen hätten besser eins drunter genommen. Ich glaube die Begriffe waren irreführend und haben nicht genau erklärt, was ihr meint. Die alten Bezeichnungen mit Kuchenomi und Menschen töten fand ich aussagekräftiger - vielleicht das nächste Mal wieder. :)

So, jetzt habe ich das Gefühl, dass ich ganz viel gemeckert habe, deshalb möchte ich nochmal die positiven Sachen hervorheben und betonen, dass ich trotz allem wirklich Spaß hatte an dem Wochenende ;)

Es gab ganz ganz viele tolle Ideen! Die politischen Gesinnungen in den Visionen rauszukitzeln, ein Angriff durch Grindelwald, sich dem eigenen Schicksal zu stellen, ein total irres Theaterstück in einer Irrenanstalt aufzuführen, die Gruppentherapien, die mega albern aber spaßig waren, die Maschine, die mich echt den letzten Nerv gekostet hat, super tolle Räumlichkeiten, wie z.B. die Apotheke, tolle Kostüme und Ideen für und von den Spielern, und und und.
Ihr hattet permanent ein offenes Ohr und habt euch rührend um alle gekümmert. Also echt mal jetzt. Als Spieler X eine Szene nicht verkraftet hat, habt ihr so toll mit uns geredet und ihm glaube ich wirklich geholfen und auch uns anderen, die dabei waren. Ja, ich habe wegen der Zeit gemeckert, aber dass ihr in dem Moment die Zeit genommen habt, fand ich sehr gut - danke dafür.
Die Visionen waren meine Highlights und haben echt Spaß gemacht. Überhaupt die Szenen, wo es wirklich darum ging, dass die Psyche auf die Probe gestellt wird - die waren echt klasse!
Und während wir manchmal da saßen und nichts zu tun hatten, da wart ihr auch am Rödeln - das weiß ich und schätze euren unermüdlichen Einsatz umso mehr. Danke, dass ihr eure Zeit und euer Herzblut in das alles gesteckt habt im Vornherein und während der Con und bestimmt auch noch danach. Ich verbeuge mich vor dem Aufwand, der da dahinter steckt.
Was auch toll war, war, dass es keine Häuser im ursprünglichen Sinne gab. Somit habe ich mit so vielen Menschen gespielt, wie noch nie. Das war toll und hat Spaß gemacht. Gerne mehr davon!

So, dann bleibt mir am Schluss nur zu sagen: Macht noch ne Con! Ich will den König raushängen lassen. XD
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